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	<title>Dr. Walter Lieberei | HR evolution GmbH Bad Homburg | Leadership Development, Leadership Alignment, Next Generation Leadership und Coaching. HR evolution GmbH vereint die Vielfalt und Skalierbarkeit eines Netzwerks mit der Qualität und Zuverlässigkeit eines Inhaber geführten Beratungsunternehmens.</title>
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		<title>Empowerment von Teams als erfolgskritische Führungsaufgabe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Walter Lieberei]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2019 17:25:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt heutzutage viele gute Gründe für Führungskräfte, das Potential ihrer gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu nutzen. Ganz oben auf der Liste stehen 1) die Bewältigung von Komplexität und Dynamik sowie 2) die Sicherung und Gewinnung von Wissen: 1. Angesichts der Komplexität und Dynamik der meisten heutigen und zukünftigen Aufgaben sind effiziente Entscheidungsprozesse wesentlich. Liegt die alleinige Entscheidungsbefugnis auf Ebene der Führungskräfte, werden entweder falsche Entscheidungen getroffen, weil das zur Verfügung stehende Wissen zwangsläufig eingeschränkt ist oder die Entscheidungen dauern zu lange, weil sie nicht unmittelbar an den jeweiligen „pain points“ getroffen werden können. 2. Sowohl repetitive wie innovative Produkte und Leistungen sind auf unterstützende Prozesse der Wissenssicherung und Wissensgewinnung angewiesen, um die erforderlichen Qualitäts-, Kosten- und Serviceziele zu erfüllen. Damit wird die Sicherung und Gewinnung von Wissen zu einer zentralen Führungsaufgabe, die immer wichtiger wird, je weiter die Transformation von der Industrie- zur Wissensgesellschaft voranschreitet. Folglich sind ganz offensichtlich Unternehmen im Vorteil, deren Belegschaft &#8211; unabhängig von hierarchischer Position, fachlicher Ausbildung, demographischer Herkunft oder betrieblicher Erfahrung &#8211; vorurteilsfrei zusammenarbeiten und ihre Informationen frei austauschen. Möglich machen dies grundsätzlich eine offene, kooperative Unternehmenskultur und flache Hierarchien. Außerdem ein durchgängiges Führungsverständnis, das den Mitarbeitern weitgehende Entscheidungsbefugnisse überträgt sowie die Vernetzung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt heutzutage viele gute Gründe für Führungskräfte, das Potential ihrer gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu nutzen. Ganz oben auf der Liste stehen 1) die Bewältigung von Komplexität und Dynamik sowie 2) die Sicherung und Gewinnung von Wissen: 1. Angesichts der Komplexität und Dynamik der meisten heutigen und zukünftigen Aufgaben sind effiziente Entscheidungsprozesse wesentlich. Liegt die alleinige Entscheidungsbefugnis auf Ebene der Führungskräfte, werden entweder falsche Entscheidungen getroffen, weil das zur Verfügung stehende Wissen zwangsläufig eingeschränkt ist oder die Entscheidungen dauern zu lange, weil sie nicht unmittelbar an den jeweiligen „pain points“ getroffen werden können. 2. Sowohl repetitive wie innovative Produkte und Leistungen sind auf unterstützende Prozesse der Wissenssicherung und Wissensgewinnung angewiesen, um die erforderlichen Qualitäts-, Kosten- und Serviceziele zu erfüllen. Damit wird die Sicherung und Gewinnung von Wissen zu einer zentralen Führungsaufgabe, die immer wichtiger wird, je weiter die Transformation von der Industrie- zur Wissensgesellschaft voranschreitet. </p>



<p>Folglich
sind ganz offensichtlich Unternehmen im Vorteil, deren Belegschaft &#8211; unabhängig
von hierarchischer Position, fachlicher Ausbildung, demographischer Herkunft
oder betrieblicher Erfahrung &#8211; vorurteilsfrei zusammenarbeiten und ihre
Informationen frei austauschen. Möglich machen dies grundsätzlich eine offene,
kooperative Unternehmenskultur und flache Hierarchien. Außerdem ein
durchgängiges Führungsverständnis, das den Mitarbeitern weitgehende
Entscheidungsbefugnisse überträgt sowie die Vernetzung und den
Informationsaustausch unter den Mitarbeitern fördert. Derartige Strategien und
Maßnahmen, die den Grad
an&nbsp;Autonomie&nbsp;und&nbsp;Selbstbestimmung&nbsp;von Mitarbeitern erhöhen,
lassen sich unter dem Begriff „<strong>Empowerment</strong>“
zusammenfassen. Empowerment
lässt sich in „Strukturelles Empowerment“
(„Stärkung der Entscheidungskompetenz“) und „Psychologisches Empowerment“
(„Überzeugung, die eigene Arbeit kontrollieren zu können“) weiter
differenzieren. Nach Spreitzer
(1995) setzt sich das „<strong>Psychologisches </strong><strong>Empowerment</strong>“
von Mitarbeitern aus den vier Säulen „Bedeutsamkeit“, „Kompetenz“,
„Selbstbestimmung“ und „Einfluss“ zusammen.</p>



<p>Wie weit diese Kriterien des „Psychologischen Empowerment“s erfüllt sind, lässt sich mit einem kurz gefassten Befragungsinstrument vergleichend messen. Es besteht aus nur 12 Fragen („Items“) (s. Tab. 1), die von den betroffenen Mitarbeitern auf einer siebenstufigen Skala eingeschätzt werden.</p>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img decoding="async" src="https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.33.30.png" alt="" class="wp-image-683" width="759" height="501" srcset="https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.33.30.png 1012w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.33.30-300x198.png 300w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.33.30-768x507.png 768w" sizes="(max-width: 759px) 100vw, 759px" /><figcaption> <br> <br> <br> Tab. 1: Items des Fragebogens zum „Psychologischem Empowerment“ </figcaption></figure>



<p>Wie wissenschaftliche Studien zeigen (vgl. Seibert et al., 2011), sind
hohe Ergebniswerte bei den vier Skalen des „Psychologischen Empowerments“ gleichbedeutend mit höherer Arbeitszufriedenheit, Mitarbeiterbindung, extraproduktivem Verhalten und Leistung. Gleichzeitig korrelieren höhere Skalenwerte mit geringeren Fluktuationsabsichten und niedrigerem Stresserleben. Damit wird der vermeintlich „weiche“ Faktor „Psychologisches Empowerment“ gleichzeitig zu einem „harten“, ergebniswirksamen Unternehmensfaktor.</p>



<p>Das Erleben von „Psychologischem Empowerment“ wird ganz wesentlich über das Führungsverhalten gesteuert (vgl. Schermuly (2015). Insbesondere die Möglichkeit für den Mitarbeiter, „Einfluss“ auf die Umsetzung von betrieblichen Maßnahmen nehmen zu können („Partizipation“), ist entscheidend. Ein solcher Führungsstil ist dabei keineswegs laissez-faire. Die Führungskräfte treten nicht von ihren Steuerungsfunktionen zurück, sondern führen diese anders aus. Beispielsweise kann über die gemeinsame Vereinbarung von Zielen Einfluss auf das Verhalten der Mitarbeiter genommen werden. Die konkreten Wege der Zielrealisierung bleiben aber den Mitarbeitern überlassen. In der Tabelle „Tab. 2“ sind „direktive“ und „empowermentorientierte“ Verhaltensweisen von Führungskräften zum Vergleich gegenübergestellt.</p>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.39.39-1024x787.png" alt="" class="wp-image-684" width="684" height="525" srcset="https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.39.39-1024x787.png 1024w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.39.39-300x231.png 300w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.39.39-768x590.png 768w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.39.39.png 1142w" sizes="(max-width: 684px) 100vw, 684px" /><figcaption> <br> <br> <br> Tab. 2: Direktive und empowermentorientierte Verhaltensweisen von Führungskräften im Vergleich </figcaption></figure>



<p>Wie weit Führungskräfte in der Lage sind, Mitarbeiter und Teams zu
„empowern“, lässt sich ebenfalls auf einfache Weise transparent machen.
Erfasst werden dafür die Ausprägungsgrade des Führungsstils „Empowering Leadership“ (vgl.
auch „Superleadership“, „Motivational Leadership“ oder
„Führung durch Selbstführung“). Als Messinstrument dient der „Empowering Leadership Questionnaire
(ELQ)“ (Arnold et al. (2000)). Dabei handelt es sich um einen ebenfalls kurz gefassten Fragebogen für Mitarbeiter, die anhand
von 38 Items das Verhalten ihrer Führungskraft einschätzen sollen. Das Ergebnisprofil des Fragebogens setzt sich aus den fünf Skalen „Führung durch Vorbild“, „Partizipative Entscheidungsfindung“, „Coaching von Mitarbeitern“, „Mit dem Team interagieren / Interesse zeigen“ und „Sachverhalte erklären“ zusammen (s. Abb. 2).</p>



<p>Der Führungsstil „Empowering Leadership“ bedeutet in der Praxis folglich, dass Führungskräfte in der Lage sind, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Wichtigkeit ihrer Arbeitsaufgaben im Zusammenhang mit einer übergeordneten Vision zu verdeutlichen. Dadurch soll ihnen die Bedeutung ihrer Arbeit erlebbar gemacht werden. Um dies zu gewährleisten, ist
ein regelmäßiger Kontakt und eine wertschätzende Kommunikation zwischen den Führungskräften und ihren Mitarbeitern wichtig. Die Mitarbeiter sollen
unterstützt, informiert und ernst genommen werden. Letztlich steht vor allem die Unternehmensleitung in der Verantwortung, das
Empowerment der Belegschaft sicher zu stellen. Sie sollten den nachgeordneten Führungsebenen als Vorbild dienen und partizipativ führen. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="409" src="https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.41.58-1024x409.png" alt="" class="wp-image-685" srcset="https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.41.58-1024x409.png 1024w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.41.58-300x120.png 300w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.41.58-768x307.png 768w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.41.58.png 1136w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption> <br> <br> <br>Abb. 2: Facetten von „Empowering Leadership“ entsprechend dem Empowering Leadership Questionnaire (ELQ </figcaption></figure>



<p>Veränderte Organisationsformen gehen fast zwangsläufig mit veränderten Führungsanforderungen und einem dazu passenden Führungsstil einher. So wird bei der Flexibilisierung und Agilisierung von Unternehmensstrukturen und -prozessen in einem Atemzug häufig auch von einer stärkeren „Selbstorganisation“ auf Teamebene gesprochen. In all diesen Fällen kommt dem Führungsstil „Empowering Leadership“ eine Schlüsselfunktion zu, wenn gleich dieser Zusammenhang in der Praxis nicht immer erkannt wird.</p>



<p>Der
Führungsstil „Empowering
Leadership“ ist ein notwendiger, aber kein hinreichender Erfolgsfaktor bei der Agilisierung
von Unternehmensstrukturen und -prozessen. Er stellt hohe Anforderungen
gleichermaßen an die Führungskräfte und die Mitarbeiter. So reicht es
beispielsweise nicht, den Mitarbeitern mehr Kompetenzen zu übertragen
(„Strukturelles Empowerment“),
sondern sie müssen für die neuen Verantwortungsbereiche auch qualifiziert
werden. Und sie benötigen Orientierung, denn empowermentorientierte
Führung ist keine Laissez-faire-Führung. Empowerment
heißt nicht zuletzt regelmäßiger Kontakt zwischen Führungskraft und MitarbeiterIn
und wechselseitige Beratung über alle anstehenden Fragen, wobei die
Führungskräfte bei manchen Fragen, bei denen sie erkennbar mehr Erfahrung
haben, eine Coaching- oder Mentorenrolle
einnehmen. </p>



<p>Weiterhin
gilt, dass Führungskräfte, die selbst Empowerment
erfahren, sehr viel leichter Empowerment
praktizieren können. Erlebt sich eine Führungskraft aus dem mittleren
Management aufgrund der Vorgaben des höheren Managements als wenig
selbstbestimmt und einflussreich, so kann diese Führungskraft auch kaum ihren
Mitarbeitern ein Gefühl von Empowerment
vermitteln. Wegen der traditionell hierarchischen Führung haben viele
Führungskräfte Empowerment
nicht gelernt und kennen keine Vorbilder. Zentrale Unterschiede des
Führungsstils „Empowering
Leadership“ zu traditionellen und modernen Führungsstilen sind in Tabelle „Tab.
3“ wiedergegeben.</p>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.44.52-1024x775.png" alt="" class="wp-image-686" width="594" height="450" srcset="https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.44.52-1024x775.png 1024w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.44.52-300x227.png 300w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.44.52-768x581.png 768w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2019/01/Screenshot-2019-01-27-18.44.52.png 1136w" sizes="(max-width: 594px) 100vw, 594px" /><figcaption> <br> <br> <br> Tab. 3: Kennzeichen traditioneller und moderner Führungsstile gegenüber dem Führungsstil „Empowering Leadership“ (vgl. Manz/Sims (1991) und Stock-Homburg (2013) </figcaption></figure>



<p><strong>Praktische</strong><strong>
</strong><strong>Umsetzung</strong></p>



<p>Für alle Unternehmen, die eine stärkere Digitalisierung ihrer Prozesse anstreben oder ihre Organisationsstrukturen in Richtung „hybride/fluide Matrix“ oder „Netzwerk“ agiler gestalten wollen, stellt „Empowering Leadership“ eine wertvolle Unterstützung bei ihren Zielsetzungen dar.</p>



<p>Im
Vorfeld zu
entsprechenden
Führungskräftetrainings
oder -coachings
kann ein
solcher Prozess
mit einer
Ist- bzw.
Reifegradanalyse
der Führungskultur
starten. Auf Mitarbeiterebene
kann dies mit
einem Befragungsinstrument
zum „Psychologischem
Empowerment“ beginnen. Alternativ
oder ergänzend
kann ein
180°-Feedback zum Führungsstil
„Empowering Leadership“ durchgeführt
werden.</p><p>The post <a href="https://hrevolution.de/empowerment-von-teams-als-erfolgskritische-fuehrungsaufgabe/">Empowerment von Teams als erfolgskritische Führungsaufgabe</a> first appeared on <a href="https://hrevolution.de">HR evolution GmbH Bad Homburg | Leadership Development, Leadership Alignment, Next Generation Leadership und Coaching. HR evolution GmbH vereint die Vielfalt und Skalierbarkeit eines Netzwerks mit der Qualität und Zuverlässigkeit eines Inhaber geführten Beratungsunternehmens.</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://hrevolution.de/empowerment-von-teams-als-erfolgskritische-fuehrungsaufgabe/">Empowerment von Teams als erfolgskritische Führungsaufgabe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://hrevolution.de">HR evolution GmbH Bad Homburg | Leadership Development, Leadership Alignment, Next Generation Leadership und Coaching. HR evolution GmbH vereint die Vielfalt und Skalierbarkeit eines Netzwerks mit der Qualität und Zuverlässigkeit eines Inhaber geführten Beratungsunternehmens.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Arbeiten, Lernen &#038; Innovieren</title>
		<link>https://hrevolution.de/arbeiten-lernen-innovieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Walter Lieberei]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 11:34:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr denn je sind Führungskräfte in ihrem Verantwortungsbereich heutzutage mit kürzeren Innovationszyklen, sich permanent ändernde Geschäftsprozesse sowie neuen Geschäftsmodellen konfrontiert. Als Folge dieses Veränderungsdrucks sind Führungskräfte und ihre Mitarbeiter viel stärker als früher herausgefordert, sich schnell und effizient neue Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse anzueignen und sich gleichzeitig von veraltetem Know-how zu trennen („zu ent-lernen“). Das Tempo zur Bereitstellung von Qualifizierungsangeboten durch die Personalentwicklung (PE) bleibt häufig hinter dem Notwendigen zurück. Wenig schmeichelhaft fällt dementsprechend das Feedback der internen Kunden zur Performance der PE aus. In einer internationalen Umfrage des Corporate Leadership Council aus dem Jahr 2017 gaben 66 Prozent der Befragten an, dass die PE keinen wirkungsvollen Einfluss auf das Geschäftsergebnis ausübt. Für 69 Prozent passen dieMaßnahmen nicht zum tatsächlichen Bedarf und 77 Prozent sind der Meinung, dass dieHerausforderungen des Unternehmens nicht rechtzeitig adressiert werden. Diese Ergebnisse sind einvernichtendes Urteil. Daher stellt die traditionelle, betriebliche Trennung zwischen Lernen, Arbeiten und Innovieren (s. Abb.1) immer mehr ein Hindernis für Unternehmen dar, deren Erfolg ganz wesentlich auf Innovation beruht. Im digitalen Zeitalter müssen Bildungs- und Lernangebote im realen Moment des Bedarfsverfügbar sein und situativ wirksam werden. Es ist ein schnelles, arbeitsplatznahes sowie prozessintegriertes Lernen erforderlich, das informelles und soziales Lernen unterstützt und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><br></p>



<p>Mehr denn je sind Führungskräfte in ihrem Verantwortungsbereich heutzutage mit kürzeren Innovationszyklen, sich permanent ändernde Geschäftsprozesse sowie neuen Geschäftsmodellen konfrontiert. Als Folge dieses Veränderungsdrucks sind Führungskräfte und ihre Mitarbeiter viel stärker als früher herausgefordert, sich schnell und effizient neue Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse anzueignen und sich gleichzeitig von veraltetem Know-how zu trennen („zu ent-lernen“).</p>



<p>Das Tempo zur Bereitstellung von Qualifizierungsangeboten durch die Personalentwicklung (PE) bleibt häufig hinter dem Notwendigen zurück. Wenig schmeichelhaft fällt dementsprechend das Feedback der internen Kunden zur Performance der PE aus. In einer internationalen Umfrage des Corporate Leadership Council aus dem Jahr 2017 gaben 66 Prozent der Befragten an, dass die PE keinen wirkungsvollen Einfluss auf das Geschäftsergebnis ausübt. Für 69 Prozent passen dieMaßnahmen nicht zum tatsächlichen Bedarf und 77 Prozent sind der Meinung, dass dieHerausforderungen des Unternehmens nicht rechtzeitig adressiert werden. Diese Ergebnisse sind einvernichtendes Urteil.</p>



<p>Daher stellt die traditionelle, betriebliche Trennung zwischen Lernen, Arbeiten und Innovieren (s. Abb.1) immer mehr ein Hindernis für Unternehmen dar, deren Erfolg ganz wesentlich auf Innovation beruht. Im digitalen Zeitalter müssen Bildungs- und Lernangebote im realen Moment des Bedarfsverfügbar sein und situativ wirksam werden. Es ist ein schnelles, arbeitsplatznahes sowie prozessintegriertes Lernen erforderlich, das informelles und soziales Lernen unterstützt und den Transfer des Gelernten in die Praxis beschleunigt.<br></p>



<p>Nur wenn Lernen Teil der Unternehmenskultur wird, kann Qualifizierung nachhaltige und businessrelevante Ergebnisse erzielen. Allerdings herrscht in vielen Unternehmen noch die Meinung, dass ohne Weiterbildung mehr Zeit für das Arbeiten bleibt. Das bedeutet, dass bei der Entwicklunghin zu einer agilen Organisation auch ein Kulturwandel stattfinden muss. In der aktuellen Ausgabeder Zeitschrift „Personalführung“ (Ausgabe 11.2018, S. 48-53) zeichnet beispielsweise der Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, Christoph Kübel, den vielschichtigen Weg seit 2012 nach, den das Unternehmen gegangen ist, um „Lernen wieder in den betrieblichen Alltag“ zu integrieren.</p>



<p>Als Pendant zum Begriff „New Work“ hat sich in der Fachdiskussion der letzten Jahre der Begriff „New Learning“ etabliert. Unter ihm werden Bestrebungen in Unternehmen zusammengefasst, Lernen wieder zurück zum Ausgangspunkt des Bedarfs zu bringen. Führungskräften kommt bei der Ermöglichung von Lernen am Arbeitsplatz eine besondere Rolle zu.</p>



<p></p>



<p>Die Vielzahl an zwischenzeitlich entwickelten Tools, die dem „New Learning“ zugerechnet werdenkönnen, lassen sich entlang den Dimensionen „Akteure“, „Medien“ und „Initiative“ systematisieren (s.Abb. 2). „Akteure“ können danach differenziert werden, ob es sich um „Individuen“ oder „Gruppen“handelt, die lernen. Die Dimension „Medien“ gliedert in „analoge“ und „digitale“ Tools. Die dritteDimension „Initiative“ unterscheidet, ob Lerninhalte „fremdorganisiert“ bereitgestellt werden, oder „selbstorganisiert“ entwickelt wurden. Entsprechend lässt sich die bunte Vielfalt an arbeitsplatznahen, informellen Formen des Lernens zuordnen. Das Spektrum reicht von „Learning Nuggets(Microlearning)“, „(Reverse) Mentoring“, „Community of Practice (CoP)“, Working Out Loud (WOL),„Individueller Lernplan“ bis hin zu „Learning Map“.<br></p>



<figure class="wp-block-image is-resized"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://hrevolution.de/wp-content/uploads/2018/12/Screenshot-2018-12-18-13.53.48-1024x838.png" alt="" class="wp-image-633" width="512" height="419" srcset="https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2018/12/Screenshot-2018-12-18-13.53.48-1024x838.png 1024w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2018/12/Screenshot-2018-12-18-13.53.48-300x245.png 300w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2018/12/Screenshot-2018-12-18-13.53.48-768x628.png 768w, https://hrevolution.de/wp-content/uploads/2018/12/Screenshot-2018-12-18-13.53.48.png 1472w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /></figure>



<p>HR evolution hat für diese neuen Herausforderungen ein spezielles Trainingsformat entwickelt: Das
Boot Camp &#8222;New Learning“ (<strong><em>hier Link zu „2018_Boot Camp &#8222;New Learning&#8220;.pdf“ einfügen</em></strong>). Den
Teilnehmern werden Wege aufgezeigt, wie bedarfsgerechtes Lernen direkt am Arbeitsplatz
unterstützt werden kann. Führungskräfte und Mitarbeiter werden ermutigt, ihr Wissen mit anderen zu
teilen und gemeinschaftlich zu erweitern. Sie übernehmen selbstorganisiert ihre
Kompetenzentwicklung und werden vom Personalbereich / HR dabei unterstützt. Dies bringt nicht nur
neue Rollen- und Aufgabenprofile für alle Beteiligten mit sich, sondern verändert auch
Organisationsstrukturen und Prozesse hin zu einer agilen, innovativen Unternehmenskultur.
</p><p>The post <a href="https://hrevolution.de/arbeiten-lernen-innovieren/">Arbeiten, Lernen & Innovieren</a> first appeared on <a href="https://hrevolution.de">HR evolution GmbH Bad Homburg | Leadership Development, Leadership Alignment, Next Generation Leadership und Coaching. HR evolution GmbH vereint die Vielfalt und Skalierbarkeit eines Netzwerks mit der Qualität und Zuverlässigkeit eines Inhaber geführten Beratungsunternehmens.</a>.</p><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://hrevolution.de/arbeiten-lernen-innovieren/">Arbeiten, Lernen &#038; Innovieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://hrevolution.de">HR evolution GmbH Bad Homburg | Leadership Development, Leadership Alignment, Next Generation Leadership und Coaching. HR evolution GmbH vereint die Vielfalt und Skalierbarkeit eines Netzwerks mit der Qualität und Zuverlässigkeit eines Inhaber geführten Beratungsunternehmens.</a>.</p>
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